Nächste Deadline für Einreichungen ist der 30. Juni. Weitere Informationen zu Berechtigungen und Verfahren hier.

 

Preisträger 2020

                  
 

 

 

Preisträger 2021

Die Preisträger des ersten Quartals 2021 werden Ende April bekannt gegeben

Berechtigungen und Verfahren

Award
- Auszeichnung von bis zu 3 hochrangigen Gentherapiepublikationen von DG-GT Mitgliedern pro Quartal. 
- Erstautor*innen erhalten ein Zertifikat und ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 500 €, sowie eine einjährige Mitgliedschaft in der DG-GT, sollten sie nicht bereits Mitglieder sein. Berechtigung

Berechtigung
- Erst-, Letzt- oder korrespondierende(r) Autor*in der Publikation muss zum Vorschlagszeitpunkt (Quartalsende) seit mindestens 6 Monaten DG-GT Mitglied sein (bei Co-Autorenschaften ist es ausreichend, wenn ein(e) Erst-, Letzt- bzw. korrespondierende(r) Autor*in DG-GT Mitglied ist).
- Eingereichte Publikationen müssen wichtige Themen der Gentherapie behandeln.
- Eingereichte Publikationen müssen in dem entsprechenden Quartal erschienen sein (entscheidend ist der Termin der Online-Veröffentlichung).
- Publikationen, die bereits einen Preis erhalten haben, dürfen nicht eingereicht werden.

Verpflichtungen der Preisträger
- Der Preis wird auf der Webseite der Preisträger verkündet.
- Preisträger*innen stellen ein Foto und einen kurzen Text für die DG-GT Webseite zur Verfügung.

Vorschlags- und Auswahlverfahren
- Deadline für Vorschläge von Publikationen ist jeweils das Quartalsende (31.3., 30.6., 30.9., 31.12., jeweils 24 Uhr).
- Vorschläge sind von Erst-, Letzt- bzw. korrespondierender/m Autor*in (DG-GT-Mitglied) oder von anderen DG-GT Mitgliedern per E-Mail formlos an den Präsidenten der DG-GT zu richten. Es ist in jedem Fall eine kurze Begründung zur Relevanz der Publikation beizufügen, die im Falle eines Awards für die DG-GT Webseite verwendet wird (auf Deutsch, max. 1000 Zeichen).
- Die Auswahl der besten „Papers-of-the-Quarter“ erfolgt durch den Vorstand und den Beirat der DG-GT. Vorstands- und Beiratsmitglieder mit Interessenskonflikten sind von dem Auswahlverfahren ausgeschlossen.

Winner Q4, 2020

CAR-T Cells and TRUCKs that Recognize an EBNA-3C-Derived Epitope Presented on HLA-B*35 Control Epstein-Barr Virus-Associated Lymphoproliferation

[Journal of Immunotherapy of Cancer, October 2020; doi: 10.1136/jitc-2020-000736]

Anna Christina Dragon, Katharina Zimmermann, Thomas Nerreter, Deborah Sandfort, Julia Lahrberg, Stephan Klöß, Christina Kloth, Caroline Mangare, Agnes Bonifacius, Sabine Tischer-Zimmermann, Barbara Uchanska-Ziegler, Rainer Blasczyk, Britta Maecker-Kolhoff, Hinrich Abken, Axel Schambach, Michael Hudecek, Britta Eiz-Vesper

Relevanz der Publikation

Eine häufige Komplikation der Immunsuppression nach Transplantationen ist das unkontrollierte Wachstum Epstein-Barr-Virus (EBV)-infizierter B-Zellen, das in einer malignen Erkrankung, der Posttransplantations-Lymphoproliferativen Erkrankung (PTLD), resultieren kann. In diesem Projekt wurden neue, peptidspezifische chimäre Antigenrezeptor (CAR)-modifizierte T-Zellen entwickelt (TÜ165 CAR-Ts), die ein EBV-abgeleitetes Peptid im Kontext von HLA-B*35 erkennen. Die genetisch modifizierten Zellen erkannten und eliminierten effektiv und spezifisch EBV-infizierte Targetzellen. Darauf basierende T cells redirected for universal cytokine-mediated killing (TÜ165 TRUCKs), die nach Tumorzellkontakt zusätzlich Interleukin (IL)-12 ausschütten, zeigten eine noch höhere Funktionalität und waren zudem in der Lage, weitere Immunzellen in die Nähe der PTLD-Zellen zu rekrutieren. Damit konnte gezeigt werden, dass TÜ165-TRUCKs EBV-infizierte PTLD-Zellen angreifen, die on-target-off-tumor Toxizität verhindern, gesunde Immunzellen rekrutieren und damit einen vielversprechende Option in der personalisierten Immuntherapie bilden.

 

Personen auf dem Bild: Vorne, Mitte: Anna Dragon, dahinter von links nach rechts: Katharina Zimmermann, Britta Eiz-Vesper, Britta Maecker-Kolhoff, Rainer Blasczyk und Axel Schambach (vor).

Winner Q3, 2020

PSMA-Directed CAR T Cells Combined with Low-Dose Docetaxel Treatment Induce Tumor Regression in a Prostate Cancer Xenograft Mode.

Molecular Therapy Oncolytics.

Jamal Alzubi, Viviane Dettmer-Monaco,  Johannes Kuehle, Niko Thorausch, Maximilian Seidl, Sanaz Taromi, Wolfgang Schamel, Robert Zeiser, Hinrich Abken, Toni Cathomen, and Philipp Wolf

Die zelluläre Immuntherapie auf Basis von T-Zellen mit chimärem Antigenrezeptor (CAR) zeigte großen klinischen Erfolg in der Behandlung von Patienten mit hämatologischen Malignitäten. Bei soliden Tumoren ist die klinische Wirksamkeit jedoch gering, einschließlich bei Prostata-Karzinom, dem zweithäufigsten diagnostizierten Krebs bei Männern. In vorliegender Arbeit hatten wir CAR-T-Zellen generiert, die das prostataspezifische Membranantigen (PSMA) erkennen. Bei fokaler Anwendung zeigten die erzeugten CAR-T-Zellen in unserem humanen Prostata-Xenotransplantat-Mausmodell eine vollständige Tumorelimination. Darüber zeigten wir erstmals auf, dass die Kombination von nicht-ablativer Chemotherapie mit systemischer Anwendung der CAR-T-Zellen zu einer signifikanten Hemmung des Tumorwachstums führte. Basierend auf diesen vielversprechenden Ergebnissen wird eine klinische Translation dieser CAR-T-Zell-Therapie angestrebt.

 

Bild: Jamal Alzubi